Klar gibt es schon lange virtuelle Influencer und das nicht erst seit ChatGPT 3.0. Trotzdem werden wir auch künftig menschlichen Influencern folgen. Damit meine ich nicht nur die klassischen Social Media Influencer, sondern Meinungsmacherinnen und Koryphäen unserer Interessensgebiete. Ob das nun PHP-Framework Entwickelnde sind oder Gaming-Streamer. Was bleibt, sind die unverfälschten Ideen und Gedanken dieser Menschen, die uns beeinflussen (influencen). So auch die Intention dieser Zeilen. Ich gebe meine Meinung zum Besten und meine Vision der Zukunft des freien Internets für und von Hochschulen, Universitäten und Forschungszentren.
Unabhängig von Google oder anderen Intermediären möchte ich diejenigen, die sich für das Thema interessieren, inspirieren. Klar können wir auch eine KI dazu befragen und mit dem richtigen Prompting auch inspiriert werden, aber die menschliche, persönliche und kontroverse Note würde verschwinden.
Das hat zwei durchaus gefährliche Gründe.
1. Eine wohlgefällige Antwort sorgt für mehr Interaktion.
ChatGPT wird immer wohlgefälliger. Sogar so weit, dass sie einen Suizid für eine gute Idee befindet. Die menschliche Natur wird damit zur Selbstzerstörung für gute KI. In dem Spannungsfeld zwischen einer guten Antwort und mehr Interaktion werden kommerzielle Anbieter immer den Weg wählen, der mehr Profit verspricht.
2. Das Wissen der Welt ist durchschnittlich.
Auch wenn ein Einzelner zusammen mit einer KI bessere Ergebnisse hervorbringt als ein ganzes Team ohne KI, bleibt die Tendenz zum Durchschnitt - zur allgemein anerkannten Meinung und dem Konsens. Eine KI vermeidet es, zu provozieren oder über den Tellerrand hinauszublicken, auch weil dort die Datengrundlage fehlt.
Somit bleibt auch in Zukunft Raum für menschengemachte Inhalte, die inspirieren und kreative Ideen.