Wie Serverseitiges Tracking deinen Berufsalltag vereinfacht

Wie Serverseitiges Tracking deinen Berufsalltag vereinfacht

Gutes Marketing ist heutzutage essentiell für den Erfolg deiner Firma. Doch um gutes Marketing zu betreiben sind präzise Analysen enorm wichtig. Welche Vorteile dir Serverseitiges Tracking bietet und wie du damit weiterhin deine Zielgruppe effizient und kundenfokussiert ansprechen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Warum Serverseitiges Tracking für dich interessant ist:

Exaktes und legales Clientseitiges Tracking wird für Unternehmen immer schwieriger. Verstärkt wird dieser Trend unter anderem durch das “Schrems II”-Urteil sowie die Blockierung von Tracking als Default in populären Browsern. Die Übertragung in die USA für Google Analytics steht damit rechtlich auf sehr wackeligen Beinen.

Im Gegensatz zum Client-side Tracking landen beim Serverseitigen Tracking alle Informationen zentral auf deinem Server.Somit besitzt du die volle Kontrolle über alle Daten. Dies ist besonders wichtig wegen der DSGVO. Du solltest beim Standort deines Hosters darauf achten, dass sich seine Server-Standorte in Europa befinden.

Falls du weiterhin Dienste wie Google Analytics verwenden möchtest, besitzt du die Möglichkeit kritische Daten zu anonymisieren. Personenbezogenes landet somit nie ohne dein Wissen bei einem Drittanbieter. 

Bevor du Daten zur Weiterverarbeitung und Analyse versendest, können Informationen welche ausschließlich auf dem Server verfügbar sind, ergänzt werden (sog. Data-Enrichment).

Browser und Adblocker blockieren mittlerweile einen Großteil der üblichen Anbieter. Mittels Serverseitigen-Trackings werden die Nutzerdaten als erstes an deine persönliche Domäne (dein Server) versendet. Die Chance das ein AdBlocker diesen Aufruf als Tracking erkennt und blockiert sinkt damit.

Code von Drittanbietern kann häufig der Flaschenhals für eine schnelle Ladezeit deiner Website sein. Der Nachteil hierbei: Da du keinen kompletten Zugriff auf den Quelltext besitzt, können Verbesserungen nur schwer vorgenommen werden. Beim weiterversenden der Daten von deinem Server an einen Drittanbieter spielen Ladezeiten in der Regel dann eine geringere Rolle.

Client vs. Server: Was ist der Unterschied?

Die Clientseite ist üblicherweise der Website-Nutzer, welcher Anfragen an den Server versendet. Der Server verarbeitet die Anfrage und Antwortet mit dem gewünschten Inhalten.

Im konventionellen Clientseitigen Tracking werden Daten vom Browser an den Analysedienst mittels JavaScript versendet. Da der Aufruf vom Browser aus erfolgt, ermöglicht das Clientseitige Tracking einfachen Zugriff auf Nutzerinformationen.
 

Dazu gehören unter anderem:

Cookies: Werden verwendet um sich an Informationen zu erinnern, oder um die Browseraktivitäten des Nutzers aufzuzeichnen. Häufig werden sie zur Speicherung von Warenkörben in Webshops verwendet.

IP-Adresse: Gibt Aufschlüsse über die Geographische Lage des Nutzers.

User-Agent: Über den User-Agent ist es möglich Browser Spezifikationen des Nutzers zu erhalten. Beispielsweise welchen Browser er verwendet.

UTM-Parameter: Werden verwendet um herauszufinden, wie der Nutzer auf die jeweilige Internetseite gekommen ist. Oft werden diese URL-Parameter bei Werbekampagnen verwendet, um den Erfolg zu messen.

Vorteile von Serverseitigem Tracking für dich zusammengefasst:

  • Volle Kontrolle über alle gesendeten Daten
  • Auf Drittanbieter Code von Google Analytics kann verzichtet werden.
  • Möglichkeit kritische Daten für Google Analytics (Google Tag Manager) zu anonymisieren.
  • Weitere Serverinformationen automatisch ergänzen (bspw. Lead Scoring)
  • Durchschnittlich weniger beeinflusst durch Browser Einschränkungen wie Apple ITP oder AdBlockern.
  • Bei höheren Besucherzahlen kann es Ladezeiten verringer

Tracking ohne Cookies - geht das überhaupt?

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